proXPN Test und Erfahrngen

Der proXPN-Service wird von proXPN B.V. aus Rotterdam betrieben und hat sich auf den VPN-Service für sicheres und anonymes Surfen im Internet spezialisiert. Gegründet wurde proXPN im Jahr 2009 mit dem Ziel, die Online-Privatsphäre der Kunden besser zu schützen. Derzeitig verfügt proXPN über Server in vier verschiedenen Ländern: USA, Großbritannien, Niederlande und Singapur. Der Service befindet sich jedoch noch im Ausbau, so dass davon auszugehen ist, dass in absehbarer Zukunft weitere Länder und Server hinzukommen werden.

Besonders bei proXPN ist, dass sowohl eine kostenlose Version als auch eine kostenpflichtige Version des VPN Client angeboten wird. Beide Angebote können sowohl mit Windows als auch mit Mac und zum Teil auch mit mobilen Geräten genutzt werden. Das Surfen mit einem kostenlosen VPN-Account ist allerdings auf 300kbps beschränkt – uneingeschränkte Bandbreite gibt es mit dem Premium Account. Die kostenpflichtige Version bietet gegenüber der kostenlosen Version mehr Features wie zum Beispiel zusätzliche Serverstandorte oder PPTP für mobile Geräte. Selbst wenn die VPN Verbindung einmal ausfallen sollte oder ein Systemfehler vorliegt, wird eine verschlüsselte Übertragung der Daten dennoch gewährleistet.

Obwohl der VPN-Service sich dem Schutz der Privatsphäre aller Kunden verschrieben hat, müssen dennoch einige Daten aus Sicherheitsgründen von proXPN gespeichert werden. In diesen sogenannten Provider Logs dokumentiert proXPN den Zeitpunkt der Herstellung der Internetverbindung sowie den Zeitpunkt der Trennung der Verbindung. Zudem wird die genutzte Bandbreite gespeichert. Gegebenenfalls können so illegale Aktivitäten – wie etwa Spamming – zurückverfolgt werden. Allerdings werden diese Informationen keinesfalls länger als 6 Monate gespeichert und dürfen auch nicht an Dritte herausgegeben werden.

Kepard Test & Erfahrungen

Der VPN-Anbieter Kepard gilt noch als Frischling im VPN-Geschäft: Das Unternehmen mit Hauptsitz in Chisinau (Moldawien) wurde erst im Jahr 2012 gegründet. Der VPN-Dienst von Kepard wird derzeit in drei verschiedenen Paketen angeboten, die sich lediglich in ihrer Laufzeit unterscheiden. Zur Wahl stehen hier die Laufzeiten 1 Monat, 3 Monate und 12 Monate. Die Internetseite Kepard.com ist äußerst übersichtlich gestaltet und gibt einen guten Überblick über das Angebot und die Leistungen. Allerdings existiert sie bislang ausschließlich in englischer Sprache.

Achtung: mache Seiten berichten, dass Kepard sie unter Druck setzt um besser bewertet zu werden!

Momentan werden von Kepard 13 Server in sechs verschiedenen Ländern betrieben. Hierzu zählen: Großbritannien, Niederlande, Frankreich, USA, Kanada und Deutschland. Damit kann der Anbieter seinen Kunden 100+ IP-Adressen zur Verfügung stellen. Kunden von Kepard VPN können dabei so oft wie sie wollen zwischen den Servern hin und her wechseln, da die Reconnects bzw. Switches nicht beschränkt werden. P2P bzw. Filesharing wird von Kepard nur auf den Servern in den Niederlanden gestattet.

Um auftretende Probleme und Fehler schnellstmöglich aufzufinden und beheben zu können speichert Kepard den Zeitpunkt der Verbindungsherstellung und -trennung – allerdings nur für einen Speicherzeitraum von 3 Tage. Andere Daten – wie etwa die genutzte Bandbreite oder die verwendete IP-Adresse – werden von Kepard hingegen nicht erhoben, so dass die Anonymität des Kunden gut geschützt wird.

Der VPN-Dienst von Kepard ist derzeit mit den folgenden Systemen kompatibel: Windows, Linux, Mac, Android und iOS. Nutzer des Services müssen lediglich die einfach zu bedienende Kepard-App installieren, die einen schnellen Zugriff auf alle gebuchten Leistungen erlaubt.

Foxyvpn.com Test & Erfahrungen

Bei FoxyVPN handelt es sich um ein Angebot des Unternehmens My Privacy Tools Inc., das bereits im Jahr 2006 gegründet wurde. Der Firmensitz des VPN-Providers befindet sich in den USA (Encinitas, Kalifornien).

Das VPN-Angebot von FoxyVPN gliedert sich in drei Pakete, die nach Preisen und Leistungen gestaffelt sind. Der Hauptunterschied zwischen den verschiedenen Paketen liegt in den beinhalteten Servern und damit natürlich auch im Preis.

Das günstigste Paket, das Standard-Paket, bietet nur Zugriff auf die us-amerikanischen Server (20 Stück), während das Gold-Paket bereits drei Serverländer beinhaltet (USA, Kanada und Großbritannien). Zugriff auf alle Server in allen zur Verfügung stehenden Ländern (USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland, Niederlande) bietet hingegen nur das Platinum-Paket, das mit 24,95$/Monat natürlich auch das teuerste ist. Als Laufzeiten stehen bei allen drei Paketen nur ein Monat und ein Jahr zur Verfügung – Abstufungen dazwischen gibt es leider nicht.

In welchen Ländern hat der VPN Provider Server?
Der VPN-Anbieter FoxyVPN betreibt insgesamt 30 Server an 24 verschiedenen Standorten in fünf verschiedenen Ländern und kann seinen Kunden damit ca. 2400 IP-Adressen zur Verfügung stellen. Zu den Serverländern des VPN-Providers zählen Großbritannien, Kanada, Niederlande, Deutschland und USA.

Die Server verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Länder:

  • USA: 20 Server an 16 verschiedenen Standorten,
  • UK: fünf Server an drei verschiedenen Standorten,
  • Kanada: zwei Server an zwei verschiedenen Standorten,
  • Deutschland: zwei Server an zwei verschiedenen Standorten und
  • Niederlande: ein Server.

Je nach gewähltem VPN-Paket hat der Kunde Zugriff auf die entsprechenden Server. Wechsel zwischen den Servern werden nicht beschränkt und können somit beliebig oft vorgenommen werden. Es gibt auch keine Beschränkung was die Nutzung von p2p/torrent anbelangt: Filesharing/p2p ist auf den Servern des Anbieters erlaubt.

Speichert der Anbieter Logfiles?
Nein, FoxyVPN führt keinerlei Logs über die Aktivitäten der Kunden im Internet. Vom Anbieter wird einzig und allein der Zeitpunkt des Verbindungsaufbaus der VPN-Verbindung vermerkt. Hierbei wird die Uhrzeit und die Lizenznummer, die jeden Kunden zugeteilt wird, gespeichert. Dies soll helfen, Kunden gegen den Missbrauch der Lizenznummer durch Dritte zu schützen.

Zahlungsmöglichkeiten bei FoxyVPN.com
Bei diesem Anbieter kann mit PayPal, Kreditkarte (Visa, Master Card, American Express, Discover), Google Checkout oder Banküberweisung gezahlt werden. Leider steht damit keine anonyme Zahlungsweise wie Bitcoin bei FoxyVPN zur Verfügung.

Wie schnell ist die maximale Verbindungsgeschwindigkeit?
Die Verbindungsgeschwindigkeit wird vom Anbieter nicht beschränkt. Es ist daher unmöglich, eine genaue Aussage über die maximale Geschwindigkeit zu treffen, da die Geschwindigkeit stets von verschiedenen, individuell beeinflussbaren Faktoren abhängt: z.B. Entfernung zum Server, Auslastung des Server, Bandbreite der eigenen Internetverbindung.

Gibt es ein Downloadlimit?
Nein, jeder Kunde kann bei FoxyVPN so viel Datenvolumen generieren, wie er möchte. Auch p2p/filesharing ist beim Anbieter erlaubt.

Mit welchen Protokollen verschlüsselt Foxyvpn.com?
Für die Verschlüsselung des ein- und ausgehenden Datenverkehrs nutzen FoxyVPN die beiden VPN-Protokolle OpenVPN und PPTP.

Für welche Betriebssysteme gibt es Clients bei FoxyVPN?
Der VPN-Dienst von FoxyVPN ist mit Windows, Mac, Linux, iOS, Android und DD-WRT-Router kompatibel.

Gibt es eine Geld-zurück-Garantie bzw. einen kostenlosen Probe-Account?
Ja, bei FoxyVPN gibt es eine 100% Geld-zurück-Garantie für 30 Tage. Für Windows gibt es zudem eine kostenlose Trial-Version, die vollen Zugriff auf alle Leistungen bietet.

Kundendienst für weitere Fragen
Das Support-Team des VPN-Anbieters steht per Telefon, Live-Chat und E-Mail zur Verfügung. Der Live Chat steht 20 Stunden pro Tag bereit – hier werden alle Anfragen zügig und kompetent beantwortet. Für die Kommunikation mit den Support-Mitarbeiter sind grundlegende Englischkenntnisse von Nöten, da es sich um einen amerikanischen Anbieter handelt.

Auch die Internetseite ist in englischer Sprache verfasst – die Startseite kann aber mit einem integrierten Übersetzungsprogramm auch auf Deutsch übersetzt werden, allerdings lässt das Ergebnis doch sehr zu wünschen übrig. Die Internetseite ist insgesamt sehr übersichtlich und optisch ansprechend gestaltet, allerdings funktionierten bei unserem Besuch mehrere Unterseiten nicht – u.a. war so die Privacy Policy nicht einsehbar, schade!

Vodafone Fusion mit Kabel Deutschland: Wird die Übernahme teurer als geplant?

vodakabelAn der Übernahme von Kabel Deutschland durch Vodafone gab es längere Zeit keine Zweifel mehr. Doch plötzlich scheinen sich die Dinge zu wenden, denn der US-Hedgefonds Elliott Capital, der einen Anteil von über 13 Prozent an den Aktien von Kabel Deutschland hält, möchte plötzlich einen maßgeblich höheren Preis erzielen. Während Vodafone nur 84,53 Euro pro Aktie anbot, soll nach Elliott jeder Anteilsschein einen Mindestpreis von 225 Euro kosten. Wie das Manager Magazin in der Ausgabe vom 18. Juli 2014 berichtete, könnten sich damit die Gesamtkosten für die Übernahme von Kabel Deutschland extrem erhöhen. Die Rede ist von zusätzlichen Kosten in Höhe von 3 Milliarden Euro.

Doch praktisch geht die Fusion von Kabel Deutschland und Vodafone weiter. Erst kürzlich führte Vodafone die Verfügbarkeitsprüfung für die DSL-Tarife von Vodafone mit der Verfügbarkeitsprüfung von Kabel-Internet-Tarifen von Kabel Deutschland zusammen. Seitdem ist es mit einer einzigen Prüfung möglich, die Verfügbarkeit sämtlicher Produkte zu ermitteln. Mittlerweile haben Kunden auch die Möglichkeit, Produkte von Kabel Deutschland in den Shops von Vodafone zu kaufen und umgekehrt.

Eine Dachmarke gibt es mit dem Tarif „Zu Hause Plus“ ebenfalls bereits. Hier bündelt Vodafone die Festnetzproduktpalette von Kabel Deutschland, welche das Unternehmen schon seit einigen Monaten bewirbt. Später sollen Glasfaserangebote folgen. Vodafone gab sogar an, früher oder später völlig auf den Markennamen von Kabel Deutschland zu verzichten. Dann werden alle Breitband-Pakete unter der Marke Vodafone vertrieben. Von der Übernahme verspricht Vodafone sich, die Telekom unter Druck zu setzen und der führende Telekommunikationsanbieter in Deutschland zu werden.

Bis heute gelang es Vodafone, einen Anteil von über 76 Prozent des Unternehmens Kabel Deutschland (KDG) zu übernehmen. Nun sollen auch die restlichen Prozente an Vodafone übergehen, damit die Aktie KDG durch Vodafone von der Börse genommen werden kann. Dies erweist sich jedoch als schwieriger als erwartet. Vor allem muss ein deutlich höherer Kostenaufwand eingeplant werden. Denn nicht nur der US-Hedgefonds Elliott Capital stellt sich Vodafone in den Weg, sondern laut Manager Magazin auch weitere Minderheitsaktionäre. Vor dem Landgericht München wurde bereits ein Einspruchverfahren in Gang gesetzt.

Dort fordern sie Vodafone dazu auf, einen circa dreimal höheren Preis für jede Aktie zu zahlen, als Vodafone bisher vorgeschlagen hatte. Die Barabfindung belief sich bisher auf 84 Euro, Elliott Capital verlangt jedoch mindestens 225 bis 275 Euro. Dieser Preis basiert auf einem von Wirtschaftsprüfen erstelltem Bewertungsgutachten. Wenn diesen Forderungen tatsächlich stattgegeben werden sollte, dann muss Vodafone für die Fusion etwa drei Milliarden Euro zusätzlich zahlen. Eine solche Nachtragsforderung ist rekordverdächtig.

VPNSecure.me – der VPN Dienst

photoVPNSecure ist ein VPN-Provider mit Sitz in Australien, der nicht nur VPN-Dienstleistungen anbietet, sondern noch zahlreiche weitere Services im Gebiet der IT-Sicherheit.

Der Dienst stellt seinen Kunden 47 Server in 33 unterschiedlichen Ländern weltweit bereit. Somit kann eine Vielzahl unterschiedlicher IP-Adressen für die Nutzer generiert werden. Kunden von VPNSecure profitieren von der Möglichkeit eines freien Serverwechsels, sodass sie selbst auswählen können, mit welchem Server sie sich verbinden.

Zum VPN-Angebot von VPNSecure zählen vier VPN-Tarife. Auch ein kostenloser Tarif mit einem eingeschränkten Leistungsumfang wird unter der Bezeichnung FreeVPN angeboten. Der OpenVPN-Tarif bietet lediglich das OpenVPN-Protokoll an, während der PPTP-Paket ausschließlich das PPTP-Protokoll enthält. Internetnutzer, die beide Protokolle benötigen, sollten das OpenVPN+PPTP-Paket wählen, denn hier ist der Zugriff sowohl mit OpenVPN als auch mit PPTP möglich. Auch im VPN Vergleich der besten Provider schneidet der Anbieter gut ab.

Die Tarife können mit einer unterschiedlich langen Laufzeit abgeschlossen werden, wobei die Monatsgebühren mit steigender Laufzeit sinken. Mit Bitcoin wird bei VPNSecure eine anonyme Zahlungsmethode angeboten. Wahlweise kann die Zahlung aber auch per Payza, Skrill, CashU, Perfect Money oder PayPal getätigt werden.

Nutzer, die viel Wert auf eine schnelle VPN-Verbindung legen, sollten sich für das OpenVPN-Paket entscheiden, da hier die schnellsten Verbindungen gewährleistet werden. Bei dem kostenfreien Paket erfolgt eine Drosselung der Bandbreite, sodass die VPN-Verbindung hier am langsamsten ist. Natürlich hat die Distanz zwischen dem Kunden-PC und dem gewählten Server ebenfalls einen Einfluss auf die Schnelligkeit der Verbindung. Zudem ist es möglich, dass sich die Geschwindigkeit reduziert, wenn die Auslastung des ausgewählten Servers durch andere Nutzer zu groß ist.

Bei den kostenpflichtigen Premium-Tarifen existiert kein Downloadlimit, sodass VPNSecure-Kunden hier nach Belieben Dateien herunterladen können. Diese Regelung gilt nicht, wenn ein Server aus Australien verwendet wird. Dann stehen nur 50 Gigabyte Datenvolumen zur Verfügung. Für Nutzer des kostenfreien Pakets besteht ein Downloadlimit von 600 Megabyte. Auf allen Servern außerhalb von Neuseeland, den USA, Großbritannien und Australien darf Filesharing und P2P betrieben werden. Welches Protokoll verwendet wird, richtet sich nach dem ausgewählten Tarif.

Bei dem OpenVPN-Paket wird mit einem 2048-Bit-Schlüssel kodiert. Bei dem PPTP-Tarif kommt ein 128-Bit-Schlüssel zum Einsatz. Die Userclients von VPNSecure sind für alle Systeme erhältlich, die auf iOS, Android, Linux, Mac oder Windows basieren. Allerdings gibt es auch hier eine Einschränkung für die FreeVPN-Version, denn sie ist nur mit Windows-Computern kompatibel.

Es gibt bei VPNSecure keine Traffic Logs, sondern nur sogenannte Connection Logs. Die Betreiber geben nicht an, welche Daten für diese Logs gespeichert werden, garantieren aber, sämtliche Informationen nach 24 Stunden zu löschen.

dev:race

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Hinter dev:race verbergen sich zwei Geeks, die sich hier ein wenig blogtechnisch austoben wollen.

Wir hoffen euch ein wenig unterhalten zu können, und wünschen viel Spaß beim Lesen.

Euer Sash & W3ird